Вопрос дня: Большие перемены
rutzirina
What is the biggest major life change you've made in the past five years? Do you think it was positive, negative, or neutral?

ja otkazalas ot vsego, najitogo i dostignutogo mnoj za 23 goda jizni radi odnogo edinstvennogo chelovechka i pereehala v drugyu stranu. i vse nachala zanovo. pozitivno: vse, chto ni delaetsja - k luchschemu.

EIN NEUES LEBEN
rutzirina
Ich sehe einen wunderschönen Traum. Wir sind im Wald. Es ist auch Nacht und es regnet. Aber eine angenehme Stille säuselt in der Nacht. Alles im Wald isT still und riecht nach Schlaf. Sogar der Regen ist irgendwie geräuschlos.
Und wir sind nur zur dritt im Wald: Nein, es gibt nur uns drei in der ganzen Welt: Du, Ich und Regen. Und wir alle lieben einander. Du liebst mich. Ich liebe dich. Der Regen liebt uns beide. Und mitten im Wald schlafen wir miteinander, so zart und behutsam... Die Regentropfen fließen dein Gesicht herunter und mischen sich mit Schweißtropfen. Danach schmecken sie nach Meer. Sie sind so salzig, doch süß. Und deine Augen sind noch tiefer, tiefer als eh. Wie das Meer. Und ich versinke in deinen Augen.
deine Arme sind warm, groß und kräftig. Sie umarmen mich so, dass ich noch kaum einatmen kann. Aber ich fühle mich doch wohl und sicher.
Wir sind ineinander verwickelt, verzwirbelt wie Garn, zusammen spinnen wir den Faden stärker...
Und da kommt ein neues Leben zur Entstehung. Ganz gefüllt mit unserer Liebe.
Es ist so wunderschön und märchenhaft. Es gibt nur noch uns drei: Du, Ich und Ein neues Leben. Ich fühle das Glück auf der Haut bis zu den Zehen... Ich fühle das Glück in mir...

Ich fürchte nur noch eines: abrupt erwacht zu werden. Ich habe nur Angst, dass der Traum nicht lange genug ist. Dass der Ende vom Traum  auch das Ende von allem bedeuten könnte.

...Doch wache ich auf. Du schnarchst so süß und leise neben mir. Ich küsse dich zärtlich auf die Wange. Als Antwort schmatzt du nur, drehst dich auf die andere Seite. Ich drücke mich mit dem ganzen Körper an dich und schlafe ein.

Ein neues Leben bewegt sich in mir...

Trotz allem...
rutzirina
Obwohl wir uns nicht nur finanziell, sondern auch moralisch richtig darauf vorbereitet haben, dass wir nach Russland fliegen, war es manchmal schwierig immer cool zu bleiben. Hier bringt einen alles aus der Fassung, und man muss sich richtig bemühen, um nicht außer sich zu geraten. Schon das erste Erlebnis im Flughafen hat gereicht. Keiner wusste wohin man gehen sollte; es gab keine Schilder. Aber es gab eine Rolltreppe, die kaputt war, und eine ruppige Flughafenmitarbeiterin, die nicht sagen konnte, wie Fluggäste mit den Kinderwägen die Treppe hinaufsteigen konnten.
    Herzlich willkommen! Ihr seid Zuhause :-)
    Aber wie gierig und mit welchem Vergnügen atmete ich die liebe heimische Luft ein! Als wir aus dem Flughafen rauskamen, war die Morgenröte schon längst aufgestiegen, ein kühlender Hauch zog durch die Luft. Unwillkürlich kam mir ein Sprichwort in den Sinn: "Man kann sich die Mutter und die Heimat nicht aussuchen". Und das stimmt auch. Ich kann sogar mehr dazu sagen: man kann sie nie aufhören zu lieben... Trotz allem...

Am gleichen Tag putzten wir uns heraus und fuhren in einen Supermarkt. Bevor meine Mutter nach Hause fuhr, fragte sie mich, ob wir bisschen Geld bräuchten.
"Nein," - keck und tapfer antwortete ich, - "Wir wechseln das Geld irgendwo"
    Das war aber mein Fehler. Am Sonntag gibt es nur im Zentrum eine Möglichkeit, Geld zu wechseln. Um aber dorthin zu kommen, braucht man auch Geld.
    Obwohl ich in meiner Tasche mehr als 300€ hatte, schleppten wir uns zu Fuß nach Hause und guckten neidisch Entgegenkommenden an, die Eis aßen und ein kaltes Cola tranken.

    Am nächsten Tag haben wir uns entschieden zu den Verwandten meines Mannes in Sibirien zu fahren. Ein Zugticket zweiter Klasse kostete 30€ p.P. Das ist ein Schlafwagen, wo es keine innere Türen gibt und alle Ca. 60 Fahrtgäste fahren quasi zusammen in einem Raum und schlafen nebeneinander. Im Sommer ist es wie in einem Pumakäfig. Alle Gerüche - von drei-tagen-nicht-gewaschenen Socken, Essen, Schweiß, Zigaretten, Alkochol - bilden zusammen eine besondere Art von Duft. Dazu noch unerträgliche Hitze, Schnarchen, Kinderschrei, ewige Schlange auf das ergammelte stinkende Klo, unfreundliche - oder besser zu sagen - fehlende Bedienung und gesellige besoffebe Nachbarn, die immer Sehnsucht nach Unterhaltung haben. Hier macht man keine Umstände. Da alle sowieso fahren, lässt man ab und zu einen fahren... :-)
    Man spricht dabei von Reiseromantik. Ich muss aber zugeben: dir ist mir immer noch unbekannt.

    Als wir aber eingestiegen sind, kam zu uns ein Schaffner aus der 1.Klasse. Da gibt es abschließbare Abteile und es geht etwas ruhiger. Außerdem ist es sauber und man kann nur zu zweit reisen. Der Mann hat uns vorgeschlagen in seinem Wagen zu fahren, wir mussten aber 10€ p.P. extra bezahlen. Wir nahmen uns Zeit das zu überlegen. Nach fünf Minuten habe ich versucht den Mann zu finden. Ich kloppte leise die Tür des Zugbegleiters an, dabei dachte ich, dass er da sei. Da öffnete aber eine andere halbnackte Mitarbeiterin die Tür. Ich fing an zu stammeln: "Erweisen Sie mir die Gefälligkeit..." Die Frau fletschte ihre Zähne, blähte die Nüstern auf, sperrte die Augen auf und beschimpfte mich was das Zeug hielt...
    Falls ich diese Frau - unsere Zugbegleiterin übrigens - nicht kennengelernt hätte, wären wir in der zweiten Klasse geblieben. Da unser Retter wieder kam, sind wir gleich umgezogen. So hat uns der Mann zu sich herübergelockt. Natürlich ist das Ganze illegal. Wie funktioniert es? Daaas erklääääääre ich euch! :-)
    
    Da die Bahnmitarbeiter so wenig verdienen (etwa 180€ pro 6tägige Fahrt), haben sie keine Ängste mehr und versuchen nebenbei Geld zu verdienen um überleben zu können. Und wenn es noch freie Plätze in einem 1.Klasse Wagen übrig sind, schlagen die Mitarbeiter den Gästen vor, die billige Tickets gekauft hatten, günstig in der 1.Klasse zu fahren. Wenn sie manche finden, so kaufen die sie bei den Schaffner ab. So hat unser Retter etwa 3€ für uns beiden bezahlt. Wir haben etwa 25€ ihn bezahlt. So hat jeder was davon gehabt :-)
    Wie es sich aber herausstellte, gab es in seinem Wagen keine freie Plätze für uns mehr. Da seine Kollegin andere erpichte Gäste gefunden hatte. So haben die Mitarbeiter uns ihren eigenen Abteil "ausgeliehen". Ich habe sie gefragt: "Wo schlafen aber Sie jetzt?". Sie hat mich vielbedeutend angelächelt und geantwortet: "Das wollen Sie gar nicht wissen". Es tat mir irgendwie Leid für sie.

    Als wir es uns bequem gemacht haben, spürte ich einen komischen Geruch und hörte ein mir vorher nicht bekanntes Geräusch. Wir waren doch nicht allein! Unter meinem Bett fuhr in einem Käfig ein exotisches Wesen mit. Es verkroch sich in die Ecke, drückte sich hinein und schimpfte vermutlich. Wir konnten nicht feststellen, was es war,aber auf jeden Fall verzehrte es Insekten. In einer durchsichtige Schachtel neben dem Käfig fanden wir eckelhafte rieseige Schaben vor. Und das anwesende Tier war unsergleichen. Da es auch illegal mitfuhr.

    Die 4 Tage auf dem Land bei der Verwandten waren entspannend. Nur wenn noch das Wetter mitgespielt hätte... Wir sind fast jeden Tag Angeln gefahren und haben uns in einer russischen Banja gewaschen. Die Eitelkeit der großen Welt schien da zu fehlen. Es war sehr ruhig und schön.
    Da mein Mann keinen Führerschein dabei hatte, bin ich mit dem Lada Niva aus dem Jahr 1986 gefahren. Die Polizisten haben uns natürlich angehalten und haben sich die erforderlichen Papiere zeigen lassen. Einen internationalen Führerschein sahen sie zum ersten Mal und betrachteten ihn erstmal ganz genau... Aber sie haben uns doch nicht bestrafft, was uns große Freude machte.
    Als wir Tickets für die Rückreise nach Ekaterinburg kaufen wollten war es auch süß-lustig. Eine Verkäuferin konnte die Passnummer meines Mannes nicht eintippen, weil sie nicht wusste wie man die Schrift von kuryllisch auf englisch umstellt. Deshalb trug sie eine Visumnummer ein - da gab es keine lateinische Buchstaben, nur Zahlen.

    Das ist ja aber auf dem Land und man kann nicht erwarten, dass die Menschen so intelligent sind. Obwohl... Die Tante meines Mannes hat einen landesweiten Lehrerwettbewerb gewonnen, sie gehört zu den besten Lehrern Russlands. Der Preis betrug 100 000 Rubel. Um so eine Summe zu verdienen, musste sie mehr als 14 Monaten arbeiten.
     Die Tante Olga erzählte uns vom Leben auf dem Land in Sibirien. Es herrsche Verlust der ewigen Seligkeit. Man pflegt zu sagen, dass das Leben zugreift, das es überall anpackt. Und die kleine Glücksblümchen zwischen dem Sand und Gestein sind so selten und klein, dass man es kaum ohne Hilfe ertragen kann. Deshalb "müssen" die Menschen von Zeit zu Zeit zur Flasche greifen.  Man sucht immer die leichteste wege... Fast alle Landleute trinken. Die Dörfe sterben aus.
    In der Schule, an der sie unterrichtet, lügen alle: die fälschen Bilanzen und sagen, dass alle Schüler gut sind, dass es keinen einzigen Schuler gibt, der eine Klasse wiederholt. In der Wirklichkeit sind aber heutiger Kinder nicht so gut...
    Ungerechtigkeit herrscht überall: die Alkocholiker, die ihr ganzes Leben in einem Rausch verbracht haben, bekommen zwei mal höhere Rente, als die, die richtig gearbeitet haben. Eine Putzfrau bei einer Fabrik verdient zwei mal mehr, als Tante Olga, die höchstqualifizierte Lehrerin ist.
    Interessant sind auch die Nachbarn der Tante Olga. Vor drei Jahren adoptierten sie 8 Kinder und bekamen viel Geld dafür. Nach einem Jahr aber haben sie die Kinder abgegeben, Geld war weg. Gleich danach haben sich die geschäftsüchtige Nachbarn ausländische Kühe angeschafft, die viel Milch produzieren. Dazu gab es ein Stadtkapital von der Regierung. Die arme Kühe waren auch nicht lange die Familienmitglieder...
    Wenn man die reiche ewig lange Naturbreite Russlands (oder in dem Fall Sibiriens) betrachtet, denkt man nun: wie kann so ein reiches Land so arm sein und alles verschwenden??? Die Unordnung und die Anarchie, die überall herrschen (vor allem in den Köpfern) der Menschen machen es leich machbar. Und es tut mir so Leid!!!

        Am zweiten Abend in Russland gingen wir mit meinem Mann spazieren. Eine frische abendliche Luft meiner Heimatstadt war so süß und so lieb... Ein Gefühl der Freiheit floß wie ein süßer Wein in die Seele. Es ist ja auch eine Art der Utopie. Aber es lohnt sich Russland zu lieben, von ihm zu träumen, sich nach ihm zu sehnen. Trotz allem...
Wie gesagt man kann sich die Heimat nicht aussuchen. So liebe ich mein Russland wie ein verrücktes verknalltes Mädchen. So träume ich oft davon, wie wir endlich zusammen heimfliegen. Trotz allem!

Iwan Bunin. Der leichte Atem. 1916.
rutzirina

Iwan Bunin. Der leichte Atem. 1916.


Auf dem Friedhof, über einem frischen Lehmhügel, erhebt sich ein neues Kreuz aus Eiche, solide, schwer und glatt.

Es ist April, die Tage sind grau. Die Grabsteine des geräumigen Friedhofes sieht man schon aus der Ferne durch kahle Bäume. Ein kalter Wind berührt einen Porzellankranz und bringt ihn wieder und wieder zum Klingeln.

In das Kreuz wurde ein ziemlich großes, erhabenes Porzellanmedaillon eingelassen. Auf ihm ist ein Porträt einer Gymnasiastin, die glückliche, atemberaubend lebhafte Augen hat.

Ihr Name ist Olja Mescherskaja.

Als ein kleines Mädchen hob sie sich nicht von der Masse der braunen Schülerkleidchen ab. Was konnte man über sie noch sagen, außer dass sie zum Kreis der hübschen, reichen und glücklichen Mädchen gehörte? Dass sie begabt war, aber verspielt und sorglos zu den Anweisungen ihrer Klassenlehrerin.

Irgendwann fing sie an sich zu entfalten und sprunghaft zu wachsen. Mit 14 hatte sie neben einer dünnen Taille und schlanken Beinen bereits einen gut ausgebildeten Busen und alle weiblichen Formen, deren Charme noch kein menschliches Wort ausreichend beschreiben konnte. Mit 15 war sie eine Schönheit. Manche ihrer Freundinnen kämmten sich so sorgfältig, waren so ordentlich und passten auf ihre zurückhaltenden Bewegungen auf! Doch sie fürchtete sich vor nichts - nicht Mal vor Tintenflecken auf den Fingern oder vor einem roten Gesicht; nicht Mal vor zerzausten Haaren oder vor einem sich während des Laufens entblößten Knie. Das Ganze, was sie von den übrigen Gymnasiastinnen unterschied, entstand irgendwie unbemerkt, ohne irgendwelche Bemühungen oder Anstrengungen - Anmut, Eleganz, Agilität und ein sonnenklares Augenstrahlen... Niemand tanzte auf dem Ball so wie Olja Mescherskaja, keiner konnte so wie sie Schlittschuh laufen; mit keiner flirtete man auf dem Ball so oft wie mit ihr. Und aus irgendeinem Grund mochten die jüngeren Schüler niemanden so sehr wie Olja. Allmählich wurde sie zum Fräulein und verfestigte ihre Berühmtheit im Gymnasium. Es gab schon Gerüchte, dass sie leichtsinnig sei; dass sie ohne Verehrer nicht leben könnte; dass ein Gymnasiast namens Schenschin in sie wahnsinnig verliebt sei und dass sie ihn auch liebte aber so launenhaft sei, dass er Selbstmord zu begehen versuchte.
In dem letzten Winter ist Olja Mescherskaja völlig verrückt von Spaß und Freude geworden, so sagte man im Gymnasium. Es war ein verschneiter, sonniger, frostiger Winter. Die Sonne ging früh hinter dem hohen Tannenwäldchen des schneebedeckten Gymnasiumsgartens unter. Die stets heitere, strahlende Sonne versprach für den nächsten Tag Frost und viele Menschen auf der Promenade und auf dem Eislaufplatz im Stadtpark, zwischen denen Olja  Mescherskaja die sorglose und die glücklichste zu sein scheinen wird.
 

Eines Tages lief Olja in der großen Pause wie ein Wirbelwind vor nach ihr jagenden und lustig quietschenden Erstklässlerinnen davon. Plötzlich wurde sie zur Gymnasiumsleiterin gerufen. Sie hielt an, machte einen tiefen Atemzug, strich sich die Haare vom Gesicht, zupfte an den Ecken der Schürze und lief mit strahlenden Augen die Treppe hinauf. Die jung aussehende, aber schon grauhaarige Gymnasiumsleiterin saß still am Schreibtisch unter einem Porträt des Zaren mit Strickzeug in den Händen.
"Hallo, Mademoiselle Mescherskaja," - sagte sie auf französisch und schaute sie nicht mal an. "Leider wurde ich zum wiederholten Mal gezwungen, sie zu mir rufen zu lassen, um Ihr Benehmen zu besprechen."
"Ich höre Ihnen zu, Madame." - antwortete Mescherskaja. Dabei kam sie nah zum Schreibtisch und schaute der Leiterin klar und lebhaft ins Gesicht. Olja setzte sich so leicht und graziös, wie es nur sie machen konnte.
"Leider bin ich davon überzeugt, dass sie mir unaufmerksam zuhören werden," - sagte die Frau und zog an dem Faden, so dass sich auf dem lackierten Boden das Knäuel wirbelte. Olja guckte das Knäuel mit reiner Neugier an.
"Ich wiederhole mich nicht und spreche auch nicht lange," - sagte die Leiterin.
Mescherskaja mochte dieses ungewöhnlich saubere und große Arbeitszimmer, das in den frostigen Tagen mit der Wärme der glänzenden holländischen Lampe und der Frische der Maiglöckchen auf dem Schreibtisch durchflutet wurde. Olja schaute zuerst auf das lebensgroße Bild des jungen Zaren in der Mitte der riesigen Halle und dann auf den glatten Scheitel in den sorgfältig gewellten Haaren der Chefin. Das Mädchen schwieg erwartungsvoll.
"Sie sind kein Mädchen mehr," - sagte die Chefin vieldeutig und fing an, sich heimlich aufzuregen.
"Ja, Madame," -antwortete Mescherskaja fast belustigt.
"Aber noch keine Frau," - noch vieldeutiger sagte die Chefin. Ihr mattes Gesicht rötete sich ein Bisschen. - "Zuerst, was für eine Frisur ist das? Das ist eine Frauenfrisur!"
"Das ist nicht meine Schuld, dass ich schöne Haare habe," - Olja berührte mit beiden Händen ihren Kopf .
"Ah so! Sie haben keine Schuld daran?!" - widersprach die Leiterin. "Sie sind nicht an der Frisur schuld, nicht an den teuren Haarspangen. Sie sind nicht daran schuld, dass sie ihre Eltern wegen den teuren Pumps ruinieren. Aber ich wiederhole noch Mal: sie übersehen, dass sie immer noch eine Gymnasiastin sind..."
Olja verlor ihre Leichtigkeit und Gelassenheit nicht und unterbrach sehr höflich die Leiterin: "Entschuldigen Sie bitte, Madame. Aber Sie irren sich: ich bin schon eine Frau. Und wissen Sie, wer schuldig daran ist? Ein Freund und Nachbar meines Vaters und Ihr älterer Bruder Alexej Michajlovich Malutin. Das passierte im letzten Sommer im Dorf...
 

Einen Monat nach dem Gespräch erschoss der hässliche Kosakenoffizier, der der Unterschicht gehörte und gar nichts mit dem Kreis, zu dem Olja Mescherskaja gehörte, zu tun hatte, sie auf dem Bahnsteig in der großen Herde der Reisenden. Erst dann glaubte betäubende von Olja's Bekenntnis Leiterin daran. Der Offizier behauptete den Ermittlungsbeamten, dass Mescherskaja ihn anmachte, in einer intimen Beziehung mit ihm war und seine Frau zu werden schwor. Aber am Tag der Ermordung, am Bahnhof beim Verabschieden, sagte Olja ihm plötzlich, dass sie nie ernst dachte ihn zu lieben. Dass alle Gespräche über die Heirat nicht mehr als einfach ein Hohn und Monkieren waren. Sie übergab ihm ein Tagesbuchblatt zu lesen, in dem es um ihn ging.
"Ich flog die Seiten des Tagebuchs durch und erschoss sie da auf den Bahnsteig, wo sie einen Spaziergang machte in der Erwartung, dass ich fertig mit dem Lesen bin," - sagte der Offizier. "Hier ist das Tagebuch. Schauen Sie selbst, was da am 10. Juli letztes Jahr aufgeschrieben wurde".


Im Tagebuch stand Folgendes:
"Jetzt ist schon halb zwei. Es ist Nacht. Ich bin gerade fest eingeschlafen, aber dann wachte ich plötzlich auf... Heute wurde ich zur Frau! Mein Vater, meine Mutti und Bruder,- alle fuhren in die Stadt. Ich blieb alleine. Oh, ich war so glücklich, dass ich alleine zu Hause war! Am Morgen ging ich in den Garten spazieren. Danach war ich im Wald. Es schien so, als ob ich in der ganzen Welt alleine wäre. Das Mittagessen aß ich auch alleine, danach spielte ich die ganze Stunde Klavier. Dabei hatte ich das Gefühl, dass ich ohne Ende immer leben werde, und, dass ich so glücklich werde, wie noch niemand. Anschließend schlief ich im Arbeitszimmer meines Vaters ein. Gegen vier weckte mich Katja, sie sagte, dass Aleksej Michajlovich angekommen ist. Ich war sehr froh. Das war sehr angenehm, ihn zu empfangen und zu unterhalten. Er ist mit einem Paar seiner Pferden angekommen, die wunderschön waren und die ganze Zeit neben dem Haus in der Vorhalle standen. Er ist bei uns geblieben, weil es regnete und er wollte, dass es bis zum Abend trocknet und danach fährt er weiter.
Er bedauerte, dass er den Vater nicht erwischt hat, war sehr lebendig und benahm sich mir gegenüber als Gentleman und machte Witze darüber, dass er seit langem in mich verliebt sei.
Während unserem Spaziergang war das Wetter wieder schön. Die Sonne strahlte durch den ganzen feuchten Garten, obwohl es schon ziemlich kalt geworden ist. Er führte mich mit der Hand und sagte, dass wir Faust und Margarete seien.
Er ist 56, aber immer noch attraktiv und tadellos angezogen. Ich mag nur nicht, dass er in einer Kutsche ohne Verdeckung angekommen ist. Er riecht nach dem englischen Parfüm und hat ganz junge dunkle Augen. Sein Bart ist in zwei lange Silberteile geteilt.
Wir haben auf der Terrasse Tee getrunken. Dann fühlte ich mich als ob ich ungesund wäre und habe mich auf den Liegestuhl hingelegt. Er rauchte, setzte danach sich zu mir und sagte wieder viele Komplimente. Anschließend nahm er meine Hand und betrachtete sie lange und küsste sie. Ich versteckte mein Gesicht unter einem Seidentuch; er küsste mich mehrmals durch das Seidentuch auf den Lippen...
Ich verstehe immer noch nicht, wie es passieren könnte. Ich bin verrückt geworden; ich dachte nie, dass ich so bin!.. Jetzt habe ich nur noch eine Möglichkeit...
Die Abneigung zu ihm ist so groß, dass ich sie nicht mehr übertragen kann..."
 


Die Stadt wurde im April sauber und trocken. Seine Kopfsteine wurden weiß. Es ist angenehm und bequem auf den Steinen zu betreten. Jeden Sonntag nach der Messe geht eine kleine Frau in die Cathedralstraße, die zu der Ausfahrt aus der Stadt führt. Sie ist ganz in Trauer angezogen, hat schwarze Handschuhe und einen Regenschirm aus dem schwarzen Holz. Sie überquert den schmutzigen Platz, wo es eine Menge dreckiger Gießereien gibt und frische Feldluft weht. Weiter zwischen dem Männerkloster und dem Gefängnis hellt bewölkter Himmel und grauet (wird grau) ein Frühlingsfeld. Wenn man nach dem Kloster links abbiegt, sieht man auf der linken Seite einen großen Garten, der mit einem weißen Zaun abgeschirmt ist. Über dem Tor in den Garten ist Maria Himmelfahrt aufgeschrieben.
Die kleine Frau bekreuzt sich und schon gewöhnlich folgt dann die Hauptallee. Als sie eine Bank gegenüber das Eichenkreuz erreicht, sitzt sie bei Wind und Frühlingskälte eine oder zwei Stunden, bis endlich ihre Beine in leichten Schuhen und Hände in engen Handschuhen ganz gefroren sind. Sie hört Zwitschern der Frühlingsvögel und einen Windklang in dem Porzellankranz zu. Die Vögel zwitschern sogar beim schlechten Wetter süß. Die Frau denkt manchmal, dass sie bereit ist ihr Leben dafür zu geben, nur damit es keinen Todeskranz vor ihren Augen gäbe. Oh, dieser Kranz! Dieser Hügel! Dieses Eichenkreuz! Ist es möglich, dass unter ihm die liegt, deren Augen so unsterblich auf dem Porzellankranz des Eichenkreuzes lachen?

Wie kann man zu ihrem reinen Blick das Schreckliche anpassen, was jetzt den Olja Mescherskaja Namen bezieht?

Aber in tiefer Seele ist die Frau glücklich, wie jeder, der seinem Traum treu ist.

Diese Frau ist Oljas Klassenlehrerin. Sie lebt seit langem in einem Traum, der ihr das wirkliche Leben umsetzt. Früher war so ein Traum ihr Bruder, armer und unauffälliger Soldat. Sie eignete ihre ganze Seele mit ihm, mit seiner Zukunft, die sie sich als hervorragende vorstellte. Als er in Mukden (In China) getötet wurde, versuchte sie sich zu überzeugen, dass sie eine Ideenarbeiterin sei.

Oljas Tod schenkte ihr einen neuen Traum. Jetzt denkt sie ständig an Olja. Sie besucht Oljas Grab jeden Feiertag. Sie sitzt lange da, schaut stundenlang das Eichenkreuz an, erinnert sich an Oljas bloßes Gesicht zwischen Blumen im Grab. Und sie erinnert sich auch daran, wie sie mal ein Gespräch belauschte. In einer großen Pause während des Spaziergangs im Gymnasiumsgarten sagte Olja ihrer molligen Freundin Subbotina schnell:

„Ich las mal in einem der Vaters Bücher – er hat viele alte lustige Bücher – las ich, wie echte Frauenschönheit sein muss. Da verstehst du, war so viel geschrieben, dass ich mir nicht alles merken konnte. Aber woran ich mich erinnere, sind dunkle Augen, wie kochendes Harz. Ich schwöre: da stand es genau so: wie kochendes Harz. Danach dunkle Wimpern, wie die Nacht, zärtlich spielende Röte, schlanke Taille, längere als üblich Hände, ein kleines Bein, maß-halten großer Brust, richtig abgerundete Wade, ein muschelfarbenes Knie, eine abfallende Schulter. Ich habe viel auswendig gelernt. Das ist alles so richtig! Aber weißt du, was das wichtigste ist? Der leichte Atemzug! Und ich habe den doch, - hör mal zu, wie ich atme, - habe ich den, oder?"

Jetzt lichtete sich dieser leichte Atemzug in der Welt, im bewölkten Himmel, und wurde mit dem kalten Frühlingswind zerstreut.

1916



Ein komischer Traum
rutzirina

 

Es gibt verschiedene Träume: mit einer oder mehreren Serien, lange oder kurze, Träume-Komödien und Träume-Tragödien. Und es gibt noch ein Traum-Wiederholung.
Ich hab oft denselben Traum gesehen: Ich befand mich auf einer Brücke und sie bestand nur aus einen Gerüst. Ich musste auf die andere Seite gehen...
Jedes Mal habe ich das auf eine andere Weise geschafft.

Ein Mal ist das wirklich passiert (in der Wirklichkeit): Ich bin von der Arbeit nach Hause gekommen und musste mich dabei beeilen. Als ich die Brücke gesehen habe, war ich überrascht: die war gesperrt, da da Bauarbeiten waren. Es gab wie im Traum keine Sprossen, nur ein Gerüst. Der Umweg hätte 20 Minuten gedauert. Ich konnte mir das nicht leisten und habe entschieden die Brücke doch zu benutzen. Bauarbeiter haben mich gemerkt und etwas geschriehen. "Beruhigen Sie sich, - habe ich gesagt, - Ich hab das oft gemacht"
Und wieder habe es geschafft :-)


Was sehen Sie aus Ihrem Fenster?
rutzirina

 

Ich war damals fünf Jahre alt, nicht älter. Wie wohnten am Stadtrand in einem der Industriegebiete Ekaterinburgs. Das war ein fünfstockiges Haus, typisch für die Sowjetische Bauweise. Unsere Zweizimmerwohnung war im vierten Stock. Deshalb konnte ich schon relativ viel aus dem Fenster sehen...
Aus dem Küchenfenster z. B. sah ich die Schule, in der ich einen Vorschulkurs besucht habe, und ein paar ähnliche Häuser. In der Ferne erhoben sich zwei große umgekippte "Eimer". Als Kind dachte ich oft: was könnte das sein?
Obwohl ich klein war, verstand ich schon, dass sie relativ weit waren. Und ich könnte auf keinen Fall dorthin alleine zu Fuß gehen und sie selbst "anfassen". Ich dachte mir, dass das ein unbegreifliches Geheimnis sei...
Aber dann passierte etwas. Ich stand wie immer in der Küche am Fenster. Mein Bruder kam zu mir, er hat kurz zuvor ein Motorrad gekauft. Dann fragte er mich, wohin ich am liebsten fahren würde. Meine Antwort ließ nicht lange auf sich warten...

Als wir zu den "Eimer" fuhren, stellte ich fest, dass sie unglaublich groß waren. Leider konnte ich sie nicht anfassen und natürlich konnte ich nicht mit ihnen spielen. Aber ich war gar nicht traurig. Diese Geheimnis war für mich kein Geheimnis mehr: das waren einfach große Schornsteine eines Betriebes.
Endlich wusste ich, dass sie gar nicht so weit entfernt waren, nur 15 Minuten mit dem Motorrad, und überhaupt nicht unerreichbar.
Alle Einschränkungen "erbaut" unser Gehirn selbst. WIR sagen uns: "Das kann ich nicht schaffen", "Das ist unerreichbar", "Das ist zu weit weg" oder "Das dauert sehr lang" (Die Uhr hat sich übrigens der Mensch ausgedacht).
Alle Barrieren und Hindernisse sind im Kopf, wir produzieren sie selbst.
Und das schrecklichste Gefängnis ist immer noch im Kopf.
Jetzt weiß ich aber: "Eimer" sind nicht unerreichbar. Alles ist erreichbar!


Und was sehen Sie aus Ihrem Fenster???


Kleine Notizchen über Menschchen: Einleitung: ADK
rutzirina

 


In der Schule, wo ich stilistische Tiefe der Deutschen Sprache lerne, gibt es eine Hündin, die Mara heißt. Mara ist ebenfalls gutmütig wie alt. Sie ist zu allen freundlich und geht fast mit jedem spazieren. Mara beobachtet mit diesen beklagenswerten (oder besser zu sagen: bedauernswerten?) Augen (wie es nur Hunde können) die Schüler, die in der Pause Brezel mit Leberwurst essen. Dabei wedelt sie mit ihrem Schwanz. Wahrscheinlich ist der Schwanz das beweglichste Teil ihres Körpers. 70% der Zeit schläft Mara zwischen den Chefs der Schule Sabine und Bernd, genau zwischen ihren Stühlen.  Sehr selten fängt sie plötzlich zu bellen an. Man könnte fast denken, sie hätte einen Alptraum gesehen. Aber ihr Gebell klingt wie ein Echo…

Ich denke, dass Mara allgemeine Stimmung der Freundlichkeit und der Toleranz in der Schule überträgt: http://www.augsburger-deutschkurse.de/

Die Schule befindet sich im Herzen der Stadt Augsburg, in einer Art altes Wohngebäude. Die Bewohner des Hauses haben sich schon vor langer Zeit mit einem ständigen "ausländischen Treiben" und den Versuchen etwas gebrochen auf der Treppe zu erklären, abgefunden. Sie lächeln immer freundlich und die Mutigsten versuchen sich sogar manchmal mit den Newcomer zu unterhalten ( "Ich kommen von seine andere Länder und versucht mit deutsche Unterricht" ist damit nicht das Schlimmste ...:-)

PS: Die lustigen Fehler der Anfänger lesen Sie in einem extra  Artikel.

Seit Februar 2009 schärfe ich hier die Zähne auf Granit der deutschen Grammatik. So sagt man in Russland… Während dieser Zeit habe ich 4 Klassen und 5 Lehrer gewechselt. Vor dieser Woche habe ich eine Pause gemacht  und dabei die Schule vermisst: die knarrenden Treppen zum zweiten (auf russisch - dritten) Stock und die richtig schöne und, was besonders wichtig ist, klare deutsche Sprache (Hochdeutsch, meine ich damit).

Auf der Straße hört man Hochdeutsch nicht so oft. Üblicherweise benutzt man eine Vielzahl von Dialekten sowie einige lokale Besonderheiten. Sogar die Einheimischen aus verschiedenen Regionen können sich nicht immer gut verständigen. Zum Beispiel "Mann" heißt auf niederbayerisch "Mo".  Bayern ist das größte der 16 deutschen Bundesländer, befindet sich im Süden. Niederbayern und Schwaben sind Regionen innerhalb Bayerns, wir leben in Schwaben. "Augsburg" heißt auf schwäbisch  "AugSCHburg“. Eingefleischte Einwohner Schwabens und auch diejenigen, die sich schnell den verbalen Müll aneignen, sprechen es so aus. Für meine Ohren klingt es nicht so schön, wie auch z. B. "DonnerSCHtag" statt "Donnerstag" und "PoSCHt" statt „Post“. Dabei strahlen diejenigen eine Art Stolz auf ihre Herkunft und Abstammung aus. Das Ergebnis ist ein folgendes Bild: Obwohl Deutschland klein ist, gibt es viele verschiedene deutsche Sprachen, und die Deutschen aus dem Norden verstehen nicht immer den Deutschen aus dem Süden ...
Es gibt dabei nur eine Lösung: "Hochdeutsch, bitte!" :-) Damit bin ich gerade beschäftigt.

Eine so schöne deutsche Sprache haben mir folgende Lehrer beigebracht: Siegfried, Adrian, Edda, Andrea und Annette.


-------------------------
* ADK - Der Name der Schule, wo ich lerne. ADK - Augsburger Deutschkurse.


Zitate
rutzirina

 

***
 
Man trifft sein Schicksal auf dem Weg, als man es zu vermeiden versucht...
(из какого-то фильма, названия не помню)
***

Die Zukunft ist nicht eine, es gibt viele verschiedene Zukünfte. Und jerer unserer Schritte in der Gegenwart wählt eine von ihnen aus...
(братья Стругацкие, Brüder Strugazkie)
***
Das Leben ist was mit uns passiert während wir ganz andere Pläne schmieden...
***
 
Wenn Sie denken, dass Sie schon auf die Spitze gestiegen sind, dann können Sie das nie schaffen.
***

Männer irren sich: sie denken, dass Frau nie weiß, was sie will... Aber das ist falsch! Frau weiß genau, was sie will - sie hat das gestern im Schaufenster gesehen :-)
***
 


Wo Sekunden wie Herbstblätter von raschelnden Uhrzeigern hinfallen,
hat es keinen Sinn die Zeit anzuhalten...
Es ist besser einfach langsam die Gegenwart zu atmen
 
 
Die ganze Menschnheit ist krank,
Und sie muss die ganze Zeit leiden...
(В.Высоцкий. Wladimir Wysotskij)
***
 
Halten Sie die Erde (die Erdkugel) an - ich will aussteigen...
(Wladimir Wysotskij)
***
 

ja, jeder ist sterblich. Aber das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist dass man plötzlich sterben kann...
 (Michail Bulgakov)
 


Meine Reportagen und Artikeln
rutzirina

 

Meine Reportagen auf russisch

www.youtube.com suchen nach "musinairina"

Meine  Artikeln auf deutsch

1) DAZ:  http://www.daz-augsburg.de/index.php?s=rutz
2) Augsburger Allgemeine:
Über ein Konzert :
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Land/Lokalnews/Artikel,-Klassische-Musik-erklingt-in-sommerlichem-Ambiente-_arid,1761608_regid,2_puid,2_pageid,4493.html
Abiball:
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Land/Lokalnews/Artikel,-73-Abiturienten-verlassen-das-Exil-Schule-_arid,1687732_regid,2_puid,2_pageid,4493.html
Salsafestival: 
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Land/Lokalnews/Artikel,-Das-Fieber-heisst-Salsa-_arid,1645040_regid,2_puid,2_pageid,4493.html

über einen Pfarrer: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Land/Lokalnews/Artikel,-Das-Fieber-heisst-Salsa-_arid,1645040_reg

id,2_puid,2_pageid,4493.html

Über das Musical:
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Land/Lokalnews/Artikel,-Viel-Applaus-fuer-ein-Mammutprojekt-in-Gersthofen-_arid,1700278_regid,2_puid,2_pa


?

Log in